Ich esse dann mal wie ich will!


Ja was denn jetzt?! Low carb, Paleo, Atkins..???! Häh?! Da kann man ja eigentlich nur noch Bahnhof verstehen! Ich hoffe ich kann ein bißchen Licht ins Dunkle bringen.

 

#happyme

 

Im Laufe der letzten Jahre, gab es jedes Jahr neue Trenddiäten, die jede für sich den Schlüssel zum Erfolg versprachen. In den 80ern waren die sogenannten high carb Diäten der letzte Schrei, wo heuzutage low carb das non plus ultra ist… aber was denn jetzt? Welche Diät oder nennen wir es Ernährungsform ist denn nun die Beste? Was ist die Richtige? Was macht mich gesund und erzeugt scheinbar über Nacht den Sixpack von dem wir alle träumen? Was sind die Unterschiede der einzelnen Ernährungsformen? Zunächst ein kurzer Überblick, der in meinen Augen derzeit gängigsten Ernährungsformen:

 

 

Vegan:

verzichtet wird auf tierische Produkte in jeder Form; also weder Fleisch noch Fisch, aber auch keine weiteren tierischen Produkte wie Milch oder etwa Eier

 

 

Vegetarisch:

Im Gegensatz zur veganen Ernährungsform, werden hier tierische Produkte wie Milch oder Käse konsumiert, aber kein Fleisch oder Fisch

 

 

Paleo:

Essen wie in der Steinzeit; heißt Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Nüsse, Eier

 

 

Low carb:

meist high fat Diäten in Kombination mit einer höheren Eiweißzufuhr; die Zufuhr von Kohlehydraten liegt bei 20-40gr am Tag liegt

Hier wird selbst der Verzehr von Obst und Gemüse beim Zählen der Kohlenhydrate mit eingeschlossen!

 

 

High carb:

meist low fat – heißt der Großteil Kalorien die man über den Tag zu sich nimmt, kommen aus Kohlenhydraten wie Süßkartoffeln, Vollkornpasta, Broccoli und Eiweiß

 

 

IIFYM - 'if it fits your macros':

heißt man darf alles essen, so lange man seine Makronährstoffe erreicht, naja nicht ganz. Auch beim IIFYM Prinzip wird angeraten, darauf zu achten, erst alle wichtigen Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien zu füllen und kann dann wenn es in den Tag passt auch mal an einer Pizza oder der Tafel Schokolade snacken. (also nicht 3 happy Meals am Tag futtern oder so ;-))

 

 

Zone diet:

hier schlägt das 40/30/30 Prinzip zu Buche – heißt 40% der Kalorien kommen von Kohlenhydraten, 30% von Fett und wieder 30% von Proteinen

 

 

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt von all dem was sich momentan auf dem Markt tummelt. Die Frage was denn nun die beste Ernährungsform ist, habe ich immer noch nicht geklärt. Kann ich auch nicht. Leider gibt es hierzu keine allgemein gültige Antwort. Wichtig ist, das man für sich selbst herausfindet, was für einen selbst funktioniert. Das heißt man muss selbst fühlen/probieren/experimentieren wie der eigene Körper reagiert und was einem gut tut. Der eine  braucht einfach mehr Kohlenhydrate, wohin gegen ein anderer besser fährt mit einer fettreicheren Ernährung.

 

 

Das Wichtigste bei all dem ist, das man egal wie man sich jetzt auch ernährt, man in der Lage ist, die gewählte Ernährungsform als Lifestyle zu integrieren und nicht als Diät. Denn wie wir alle wissen, Diäten funktionieren nicht… Ein kleiner Tipp : Wenn Ihr euch nicht vorstellen könnt, so bis ans Ende Eurer Lebens zu leben – ohne todunglücklich zu sein – ist es die falsche Ernährungsform für Euch. Aber bitte nicht direkt nach 1 Woche aufgeben – wissenschaftlich erwiesen ist: Wir brauchen 3-4Wochen um neue Gewohnheiten ins tägliche Leben zu übernehmen.

 

 

Persönlich habe ich gemerkt, dass für mich das Paleoprinzip am besten funktioniert, ich fühle mich einfach besser und hab nicht das Gefühl das mir was fehlt. Aber ich halte es hiermit auch nicht so streng, soll heißen wenn ich mal Lust auf Schoki hab, dann esse ich die auch. Ich versuche mein Essen so gut es geht “clean” zu halten, heißt alles selbst und frisch zubereiten aus guten Produkten. Im Generellen würde ich sagen: Paleo plus clean eating in der 80/20 Kombination funktioniert für mich. Heisst 80% nur Gutes plus 20% Leckeres aber nicht so Gutes – sind der Schlüssel zum Erfolg für mich.

 

 

Fazit? Es gibt keine perfekte Ernährungsform, jeder muss für sich selbst herausfinden was ihm gut tut; so lange Eure Ernährung gesund und ausgewogen ist, macht es nichts aus wo der Schwerpunkt der Nährstoffbausteine liegt, denn jeder Körper ist anders.

 

Genießt die Reise, habt Geduld und findet heraus was für Euch funktioniert – denn nur wer konstant ist und nicht ständig das Gefühl hat er muss verzichten, kommt zum Ziel!



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